Vereinfachte Ermittlung der Leckagekosten durch Druckluftbehälterentleerung

Die Leckagemenge eines Druckluftsystems kann näherungsweise durch Druckbehälterentleerung gemessen werden. Die Ungenauigkeit resultiert daraus, dass das gesamte Netz (mit Rohrleitungen, Filtern und Trocknern) ebenfalls als Behälter anzusehen ist, sein Volumen jedoch nur mit sehr viel Aufwand ermittelt werden kann.

Anleitung:

Während der Messung darf der Behälter nicht mehr mit Druckluft versorgt werden und alle Verbraucher müssen außer Betrieb sein. Der dann zu messende Druckabfall im Behälter resultiert ausschließlich aus Leckagen. Die Ergebnisse werden umso genauer je länger die Messung durchgeführt wird (Empfehlung: mindestens 2 bar Differenzdruck).

Bitte füllen Sie die Felder des unten stehenden Formulars mit folgenden Angaben:

  1. Druckbehältervolumen aller angeschlossenen Kessel
  2. Druckbehälteranfangsdruck zu Beginn der Messung
  3. Druckbehälterenddruck am Ende der Messung
  4. Messzeit zwischen den beiden aufgenommenen Drücken
  5. Druckluftkosten inkl. Investitionen, Wartung und Energie je m³ (führende Kompressorenhersteller rechnen mit ca. 0,03 €/m³)
  6. Betriebsstunden des Druckluftsystems pro Jahr entsprechen den Stunden, die die Kompressoren eingeschaltet sind und das Netz unter Druck steht. Häufig sind dies 24 h pro Tag bzw. 8.760 h pro Jahr.
Leckagemenge m³/min
bar
bar
sek
Leckagebedingte Druckluftkosten pro Jahr
Leckagemenge pro Jahr
€/m³
h